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Pressestimmen zu Alexander Jeanmaires Arbeiten

NZZ-Redaktor, Erlenbach

Was uns an Alexander Jeanmaire so gefällt ? Es ist die seltene Verbindung von kraftvollem, ungestümem Farbauftrag mit einer irritierend tiefgründigen Ruhe, also dichte Spannung und lockeres Mass zugleich. Alles ist da, doch nichts ist übertrieben. Kommt hinzu ein untrüglicher Farbensinn und ein souveräner Umgang mit Materialien. Jeanmaire malt mit einer Grosszügigkeit, die es sich leisten kann, nicht auf das Detail zu verzichten. Das ist der Grund, weshalb einem ein "Jeanmaire" sofort gefällt, dass er einem aber auch jahrelang zu immer neuen Entdeckungen und Interpretationen verführt und nie aufhört, immer wieder zum Betrachten zu animieren. Darin liegt wohl Alexander Jeanmaires Kunst: das Spontane, Regellose mit der selbstsicheren Disziplin jahrelanger Erfahrung zu vermengen. Das hat uns im ersten Augenblick des Kennenlernens fasziniert, und es überzeugt uns noch heute.

N. N. Journalist, Zürich

Da standen wir dann, hielten erst dieses Bild und dann jenes hoch und an die Wand, schlugen Nägel ein, um sie provisorisch zu befestigen, traten ein paar Schritte zurück, schauten und schwiegen und sprachen über die Wirkung und das Farbenspiel, um alsbald ein Bild abzuhängen und durch ein nächstes zu ersetzen. Und so ging das eine ganze Weile und die Wohnung verwandelte sich mehr und mehr in eine Galerie und plötzlich hatte ich ein Problem: Die Bilder passten so perfekt an die Stellen, wo wir sie platziert hatten, dass sie sich weigerten, wieder von der Wand genommen zu werden. Der Rest ist schnell erzählt. Heute besitze ich ein halbes Duzend Jeanmaires. Eines der Werke trägt den Titel: "Gewitter über der goldenen Hoffnung".
Es ist mein Lieblingsbild. Es erinnert mich an die Begegnung mit einem faszinierenden Menschen und Künstler. Beim Betrachten spüre ich Kraft und Energie.
Und Stille. Vor allem sie."

P.H. Berliner Morgenpost-Kunstszene Berlin

Wenn ein Künstler "aus dem Bauch heraus" malt, heisst das noch gar nichts - wer weiss, was da vor sich geht. Der Schweizer Alexander Jeanmaire allerdings gelangt mit seiner abstrakten Malerei auf diesem Weg zu aufregenden Bildern. Fast ausschliesslich werden die Arbeiten, die jetzt in der Galerie Redmann am Kurfürstendamm zu sehen sind, ohne Titel präsentiert und tragen im Verzeichnis lediglich eine Nummer für die Archivierung. Damit soll dem Betrachter von vornherein kein Weg gewiesen werden; soll ihm sein eigener Weg offenbleiben.
Man sieht Werke, die von einem enormen Farbgefühl geprägt sind.
"Die Bilder müssen schmecken, klingen, sie müssen Tiefe haben, sie müssen durchlebt, gereift sein. Dies sind sie erst, wenn sie einer langen und strengen Prüfung meines Auges standgehalten haben," sagt Jeanmaire. Diese Bilder scheinen wie Kinder für ihren Maler zu sein. Nimmt man sie auf, findet man darin bewegende Deails und Universen gleichermassen.

H.P.
Femina, Lausanne

Dans quelques jours, c'est le tour d'un grand peintre zurichois no figuratif, aucune parenté avec le colonel. Il a suivi l'ecole des beaux-arts de Genève. C'est un personnage, qui a commencé par faire du figuratif, du surréalisme à la Dali, à la Magritte, mais qui s'est trouvé assez rapidement une technique et un style personnels, pour devenir l'une des principales figures de " l'actuelle abstraction helvétique." Son art a acquis une puissance extraordinaire.

K.G-K. Landbote, Winterthur

Mit virtuosem technischen Know-how erzielt Jeanmaire subtile Spannungen auf den meist grossformatigen Bildtafeln.
 
 
Newsflash

Unter „Lehraufträge“ erfahren Sie mehr über meine Kurse an  privaten und staatlichen Kunstakademien.

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